(1) Immobilienmakler ist, wer als Makler gewerbsmäßig Geschäfte über unbewegliche Sachen vermittelt.

(2) Die für Immobilienmakler geltenden Bestimmungen dieses Bundesgesetzes sind auch auf den anzuwenden, der von einem Auftraggeber ständig betraut ist oder der eine entgeltliche Vermittlungstätigkeit bloß gelegentlich ausübt.

 

Das Maklergesetz schreibt vor, die Standesregeln einzuhalten, da ansonsten der Provisionsanspruch verfällt. 

Ansonsten wird dem Makler aber auch die Provision zugestanden, wenn eine Vertragspartei ohne wichtigen Grund den Vertrag nicht erfüllt, d.h. wenn eine Partei nach gründlicher vorheriger Besprechung und erfolgtem Einverständnis z.B. den Vertrag nicht unterschreibt (§ 15 MaklerG).

Der Makler ist verpflichtet, seinen Auftraggebern mitzuteilen, ob er nur für eine Seite oder für beide Seiten eines Geschäftes tätig ist. Ebenso muss mitgeteilt werden, ob der Makler in einem verwandschaftlichen oder geschäftlichen Verhältnis zu einer Vertragspartei steht. Sollte der Makler selbst Geschäftspartner sein oder werden, entfällt die Provisionspflicht.